Ich denke wir alle wissen das momentan in Schweden der Piratebay-Prozess stattfindet. Die vorhandenen Beweise platzen der Anklage nach und nach weg und der Zeuge der Verteidgung, ein renommierter Stockholmer Professor sagt aus, dass seine Studien keinen Beweis dafür erbringt, dass die Industrie unter Kopien leidet – im Gegenteil, die Industrie würde von den Kopien sogar noch profitieren.
Was macht man nun also als Ankläger der MI?
- Richtig, man bespitzelt den Zeugen und versucht seine fachlichen und persönlichen Schwächen von Kollegen zu erfahren und ihn im Gerichtssaal als inkompetenten Idioten darzustellen.
Die Konsumenten hat man ja auch schon allesamt kriminalisiert und als Diebe hingestellt. Das diese Konsumenten alles andere sind als feige Diebe, haben die Vorkommnisse der letzten Tage gezeigt, der Professor forderte vom Gericht als er gefragt wurde keine Aufwandsentschädigung für seine Anreise, sondern schlug lediglich vor seiner Frau ein paar Blumen zu schicken, da sich ihr gemeinsamer Hochzeitstag näherte.
Vom Gericht bekam er daraufhin natürlich keine Blumen zugeschickt, wohl aber von dutzenden Internet-Usern und Sympatisanten der Piratebay; also eben jenen Leuten die von der Industrie als gierige fiese Piraten abgestempelt wurden. Wieder einmal zeigt sich, dass die User wohl bereit sind für gute Zwecke und Qualität Geld auszugeben.

