Nachdem ich letztens eine Weile verzweifelt gesucht habe, wie ich unter GRUB2 die Auflösung der virtuellen Konsolen ändern kann, bin ich nun endlich fündig geworden.
Hier mal die Kurzfassung für alle dies evtl. brauchen können:
Unter GRUB2 ist die Bootoption “vga=” deprecated, es wird stattdessen “gfxpayload” verwendet, mittels “vbeinfo” in der GRUB2-Kommandozeile lassen sich alle verfügbaren Auflösungen auflisten. Um die passende Auflösung nun für das GRUB-Menü und die virtuellen Konsolen einzustellen, muss in der “/etc/default/grub” die Zeile “GRUB_GFXMODE” angepasst werden. Man trägt einfach die gewünschte Auflösung und Farbtiefe ein und entfernt den Kommentar.
Damit ist schonmal das GRUB-Menü in einer höheren Auflösung vorhanden, um nun auch noch die Konsolen auf eine passende Auflösung zu bringen, wird “set gfxpayload=BreitexHöhe-Farbtiefe” in die “/etc/grub.d/00_header” eingefügt und zwar (Achtung wichtig) genau unter der Zeile “set gfxmode=BreitexHöhe-Farbtiefe“. Nun nur noch abspeichern und “update-grub2” durchführen, dann ist man endlich die Standardauflösung von 640×480 los. Wenn man für GRUB-Menü und virtuelle Konsolen die selbe Auflösung verwenden will, kann man auch einfach keep als gfxpayload eintragen, dann wird die vorherige Einstellung einfach übernommen.
Für den unwahrscheinlichen Fall das es noch nicht drinsteht, muss man auch noch “insmod vbe” hinzufügen, damit der Framebuffer genutzt wird.
Quelle des Ganzen: http://harrison3001.blogspot.com/2009/09/grub-2-graphical-boot-tips-to-set.html